Blasenzentrum Westend – Facharztpraxis für Urologie

Unsere Leistungen in der Facharztpraxis für Urologie

Schwerpunkte der Behandlung

In unserer Urologie-Praxis verwenden wir ausschließlich modernste Tecknik. Unser Ziel als Urologen ist es, die für Sie als Patienten individuell bestmögliche Behandlung zu gewährleisten. Unser ganzheitliches Konzept umfasst auch die Physiotherapie des Beckenbodens mit Biofeedback sowie naturheilkundliche Therapien. Nicht alle unsere urologischen Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere im Bereich der naturheilkundlichen Therapie und der physiotherapeutischen Behandlung, fallen unter die kassenübliche Versorgung. Zum Beispiel, weil Sie noch nicht im für die Kostenübernahme geforderten Alter sind. Sie haben jedoch die Möglichkeit, jede unserer Leistungen freiwillig und als Selbstzahler zu wählen. – Sicher ist sicher.

Informieren Sie sich über unsere Leistungen im Bereich der Vorsorge, Diagnostik und Therapie: wir bieten klassische, schulmedizinische Leistungen auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand an sowie auch Verfahren der Naturheilkunde – für Ihre bestmögliche Versorgung.

Vorsorge

Regelmäßige urologische Untersuchungen zur Vorsorge verhindern oftmals ein langes Leiden Vorsorgen ist besser als Heilen. Deshalb raten wir Ihnen, lassen Sie sich regelmäßig untersuchen. Insbesondere, wenn Sie ein erhöhtes Krebsrisiko haben, beispielsweise durch Vorerkrankungen oder familiäre Vorbelastung. Aber auch bei beginnender Blasenschwäche und „Männersachen“ wie Potenzproblemen können rechtzeitige Check-Ups ein langes Leiden verhindern helfen.

Nieren- und Blasenkrebs

Diese Früherkennungsuntersuchungen empfehlen sich besonders für Raucher und für Menschen, die im beruflichen Alltag häufig mit Chemikalien in Kontakt kommen bzw. für solche, die regelmäßig Schmerzmittel einnehmen. Denn sie sind besonders gefährdet. – Nieren- und Blasenkrebsvorsorge sind keine gesetzlichen Kassenleistungen.

Darmkrebs

Die Koloskopie oder Darmspiegelung ist der Goldstandard zur Früherkennung von Dickdarmkrebs. Leider wird sie erst ab dem 55. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, und viele Patienten sind nur schwer von dieser Untersuchung zu überzeugen. Als Basisuntersuchung übernehmen die Kassen den Hämocculttest, bei dem der Stuhl auf darin verborgenes Blut untersucht wird. Ihm diagnostisch überlegen sind Immunologische Stuhltests, die wir jedem ab dem 40. Lebensjahr empfehlen.

Prostatakrebs

Die meisten Prostatabeschwerden sind kein Anzeichen von Krebs. Aber: Prostatakrebs ist inzwischen die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Hinweise auf eine mögliche Krebserkrankung (und auf Infektionen der Prostata) gibt der sogenannte PSA-Test. Ein einmaliges Ergebnis ist dabei nicht entscheidend für eine evtl. notwendige Behandlung, sondern die Langzeitbeobachtung im Verlauf mehrerer Tests, deren Häufigkeit sich nach der Höhe des Erstwerts richten sollte. Wir raten Männern ab dem 40. Lebensjahr zum PSA-Test.

Hodenkrebs

In der Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen ist Hodenkrebs der häufigste urologische Tumor bei Männern. Hodenhochstand im Kindesalter gilt als einer der Risikofaktoren. Umso wichtiger ist die Früherkennung. Die von uns angebotene schonende Ultraschalluntersuchung liefert schnell Ergebnisse.

Testosteronmangel

Testosteronmangel kann angeboren oder genetisch bedingt sein, aber auch Alter und Lebensstil spielen eine Rolle. Er äußert sich in Schlafstörungen, Ängsten, depressiven Verstimmungen, Gewichtszunahme, Potenzproblemen und Osteoporose. Wir raten zum Hormon-Check, einem einfachen Bluttest.

Beckenbodenschwäche

Als vorbeugende Maßnahme gegen Beckenbodenschwäche raten wir jungen Frauen frühzeitig zum Beckenboden-Check, spätestens während der ersten Schwangerschaft. Mit diesem einfachen Ultraschall-Schnelltest lässt sich herausfinden, ob Sie Ihren Beckenboden richtig und lange genug anspannen können. Durch entsprechendes Training lässt sich Harninkontinenz reduzieren oder sogar vermeiden.

Untersuchungen

In unserer Urologie-Praxis verwenden wir ausschließlich modernste Tecknik. Haben Sie keine Angst vor urologischen Untersuchungen. Wir arbeiten nur mit den modernsten Geräten und Diagnosemethoden. Und wir wenden diese einfühlsam und zu Ihrer Sicherheit an. Ob Ultraschall, Endoskopie oder Labor.

Ultraschall/Sonographie

Zur Diagnose von Krankheiten an Hoden, Prostata (transrektale Prostatasonographie), Nieren, Blase und zur Bestimmung der Beckenbodenfunktion (Perinealsonographie)

Endoskopie

Zur invasiven Untersuchung von Blase und Harnröhre

Blasendruckmessung (Urodynamik)

Kathetergestützte Untersuchung von Blasenfunktionsstörungen

Speziallabor

  • Hormon-und Tumormarkeranalyse
  • Immunologische Stuhltests
  • PSA-Test

Therapien

Spezielle Therapien, zum Beispiel für den Beckenboden, können helfen, die Blasenfunktion wiederherzustellen. Frauen wie Männer jeden Alters sind von Blasenschwäche betroffen. Insgesamt leiden bereits mehr als elf Prozent der deutschen Bevölkerung an Inkontinenz. Und mit dem ständig wachsenden Anteil älterer Menschen werden es immer mehr. Umso wichtiger ist die individuell passende Therapie. Das Blasenzentrum Westend bietet als Facharztpraxis für Urologie sowohl alternative als auch schulmedizinische Therapien an, die in Deutschland teilweise noch wenig Beachtung finden oder nur selten ambulant angeboten werden.

Spezielle Therapien

Lasertherapie mit FemiLift

Eine Belastungsinkontinenz beim Husten, Lachen und Sport ist die Folge einer angeborenen Bindegewebsschwäche, von Geburten oder auch des natürlichen Alterungsprozesses. Die Lasertherapie mit FemiLift von Medical Bio Care® ist eine neuartige Methode, ursprünglich entwickelt für die Vaginalstraffung, die Beobachtungsstudien zufolge aber auch bei Belastungsinkontinez Abhilfe schaffen kann. Die schmerzfreie, ambulante Methode regt die Kollagenbildung des Gewebes an und die damit einhergehende Straffung führt, anders als die Beckenbodengymnastik, schon mit nur drei Sitzungen zu einer deutlichen Verbesserung.

Biofeedback-kontrollierte Beckenbodentherapie

Rückbildungskurse wie sie zum Beispiel nach der Schwangerschaft angeboten werden oder gymnastikorientierte Beckenbodenübungen reichen nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen nicht aus. Denn viele Betroffene, Frauen wie Männer, spannen dabei die “falschen” Muskeln an. In Einzelsitzungen mit Live-Ultraschall als visuellem Biofeedback lernen Sie, wie Sie Ihre Muskulatur richtig an- und entspannen. Die biofeedbackkontrollierte Beckenbodentherapie gilt als erste Maßnahme bei Belastungsinkontinenz. Sie ist aber auch bei überaktiver Blase, Interstitieller Zystitis / Beckenbodenschmerzen, Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung und Stuhlinkontinenz hilfreich.

Vibrationstraining Beckenboden

Viele Patienten, die unter Harninkontinenz leiden, müssen erst einmal lernen, ihre Beckenbodenmuskulatur überhaupt wahrzunehmen, bevor sie diese aktiv trainieren können. Bei der Ganzkörpervibrationstherapie stehen Sie auf einer Art Rüttelplatte, deren Bewegung Sie dazu zwingt, Ihre Beckenbodenmuskulatur reflektorisch anzuspannen. So erspüren Sie den Teil Ihres Körpers, mit dem Sie selbst Einfluss nehmen können auf die Funktion Ihrer Blase und Ihres Darms.

Botox®-Injektionen in den Blasenmuskel

Die Injektion von Botox® in den Blasenmuskel ist ein kleiner, ambulanter Eingriff zur Therapie von Dranginkontinenz. Sie bewirkt, dass Sie als Patientin oder Patient weniger Harndrang verspüren und Ihre Blase nicht mehr so oft entleeren müssen. Sie verlieren weniger, oft gar keinen Urin mehr. Die Therapie mit Botox® kommt dann infrage, wenn andere, nicht operative Behandlungsmöglichkeiten keinen ausreichenden Erfolg bringen oder wenn sie inakzeptable Nebenwirkungen verursachen.

Alternative Therapien

Mikrobiologische Therapie

Die Mikrobiologische Therapie ist ein Naturheilverfahren auf der Basis bakterienhaltiger Arzneimittel und / oder deren Bestandteilen und individuell hergestellten Autovaccinen. Darmbakterien spielen eine wichtige Rolle für das körpereigene Immunsystem. Antibiotika, Stress, Fehlernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können die Darmflora bzw. die Darmschleimhaut schädigen. Folge sind chronische Krankheiten wie Harnwegsinfektionen, Atemwegsinfekte, Reizdarm, Allergien und Autoimmunerkrankungen. Auch bei der interstitiellen Zystitis scheint eine Histaminintoleranz vorzuliegen, so eine retrospektive Studie an Patientinnen des Blasenzentrums Westend.